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Medienarchiv der Hans-Henning Endres GmbH & Co. KG

Hans-Henning Endres

Unimog-General-Vertretung

Berlin

1951 - 2011

 

 

  1. Gründung des Unternehmens Endres in Berlin
  2. Aufbau des UNIMOG-Vertriebes in West-Berlin
  3. Vertragspartner der Hans-Henning Endres KG
  4. Die Entwicklung der Firma nach dem Mauerbau
  5. Generationswechsel bei der Firma Hans-Henning Endres
  6. Expansion der Firma nach der Wiedervereinigung
  7. Nachfolge der Endres Unternehmen
  8. Danksagung

1. Gründung der Firma Hans-Henning Endres in Berlin  

 

Hans-Henning Endres und seine Frau Margarethe gründeten nur 5 Monate nach Kriegsende am 15. Oktober 1945 im weitgehend zerstörten Berlin ihre Firma. Die Selbständigkeit erschien eine bessere Alternative zur Arbeitslosigkeit zu sein. Der Handel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Kleingeräten ließ sich den damaligen Verhältnissen entsprechend in der Garage des Privathauses in Berlin-Frohnau, Pfadfinderweg 13 bewerkstelligen.

Hans-Henning Endres (Jahrgang 1903) hat in den Jahren zwischen dem erstem und dem zweiten Weltkrieg umfangreiche Erfahrungen im Vertrieb von landwirtschaftlichen Maschinen gesammelt. Die Firmen Hanomag in Hannover und Lanz in Mannheim waren Stationen seines beruflichen Lebens. Zuletzt war er bei der Mezentra (Maschinen-Einkaufs-Zentrale landwirtschaftlicher Genossenschaften) als stellvertretender Direktor in Berlin tätig.

Mit guten Fach- und Marktkenntnissen ausgestattet, wusste Hans-Henning Endres , was nach Ende des zweiten Weltkriegs in Berlin an landwirtschaftlichem Gerät gefragt war.

Messestand Grüne Woche am Funkturm, Berlin

 

In den drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands trat die Währungsreform am 20. Juni 1948 in Kraft. Mit einem Kopfgeld von 40 DM (Deutsche Mark) für jede natürliche Person ging es erneut in eine ungewisse Zukunft.

Die Blockade der drei Berliner Westsektoren durch die Sowjets vom 24.Juni 1948 bis 12.Mai 1949 erschwerte Hans-Henning Endres den Start in die Selbständigkeit zusätzlich.

In dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit hat er im Jahr 1949, in Berlin-Reinickendorf, Flottenstraße 43-49 drei Geschäftsräume angemietet .

Preisliste von 1949 von H.-H. Endres, Werkvertretungen / Großhandel

Universalmotorgerät "UNIMOG"

Die Entwicklung und der Bau der ersten vier Prototypen erfolgte bei der Firma Erhardt und Söhne in Schwäbisch-Gmünd. Zwei weitere Prototypen sowie 600 Serienfahrzeuge wurden später bei der Firma Boehringer in Göppingen gebaut.

Der UNIMOG wurde erstmals im August 1948 der Fachwelt präsentiert – er war ursprünglich gedacht als „motorgetriebenes Universalgerät für die Landwirtschaft“.

Im Juli 1948 fand in Frankfurt mit der DLG-Ausstellung die erste große Leistungsschau nach dem zweiten Weltkrieg statt.

Der UNIMOG wurde erstmals der Fachwelt als "motorgetriebenes Universalgerät für die Landwirtschaft" präsentiert.

Der Besuch der DLG-Ausstellung war für den jungen Unternehmer Hans-Henning Endres eine Pflicht und für ihn der Moment des ersten Kontaktes mit dem neuartigen Ackerschlepper. Er erkannte schnell das Potential dieses einzigartigen Fahrzeuges, das weniger einem Traktor, sondern eher einem Kleinlaster glich.

2. Aufbau des UNIMOG-Vertriebes in West-Berlin

Ab 4. Juni 1951 wurde die Fertigung des UNIMOG im Werk Gaggenau der Daimler-Benz AG fortgeführt.

Jetzt sah Hans-Henning Endres die Möglichkeit sich als selbständiger Handelsvertreter zu empfehlen. Allerdings teilte die Daimler-Benz Aktiengesellschaft ihm am 06.10.1951 mit, dass sie in Berlin schon mit jemand anderen in Verbindung stehen würde.

In einem weiteren Schreiben legte Hans-Henning Endres kämpferisch seine Qualifikation neben seinen bisherigen Erfolgen dar. Auch eine Reise nach Gaggenau zur persönlichen Kontaktaufnahme war ihm das Projekt wert. Das bewirkte, das ihm die Daimler-Benz Aktiengesellschaft am 29.11.1951 mitteilte, dass er ab sofort sich als Unimog- Generalvertreter in West-Berlin bezeichnen könnte.

Am 06.10.1951 teilte die Daimler-Benz Aktiengesellschaft Hans-Henning Endres mit, dass sie in Berlin schon mit jemand anderem in Verbindung stehen würde.

Trotz der ersten Absage, korrespondierte Hans-Heinning Endres weiter mit der UNIMOG Abteilung des Werkes Gaggenau.

Am 29. November 1951 bekam Hans-Henning Endres die UNIMOG-Generalvertretung der Daimler-Benz Aktiengesellschaft für Berlin übertragen.

West-Berlin lag als Enklave in der sowjetischen Besatzungszone und vom Umland getrennt. Der Markt war damit begrenzt.

Originalkarte aus dem Vertretungsvertrag:

Nach Übertragung der UNIMOG-Generalvertretung erfolgte am 13.03.1952 die Bestellung der ersten Vorführungsmaschine von Hans-Henning Endres.

Für die Berliner UNIMOG-Kundschaft wurde eine detaillierte Erklärung vom UNIMOG zusammengestellt, um diese spezielle Konstruktion mit all ihren Vorzügen transparent zu machen.

Erste Hans-Henning Endres Käuferliste der UNIMOG-Kunden in West-Berlin.

Der Unimog für die Domäne Dahlem wurde direkt von der Daimler-Benz AG Gaggenau verkauft und ausgeliefert.

Der auf der letzten Position aufgeführte UNIMOG U 2010 wurde auf den Melkereibesitzer Wilhelm Zickerick am 5. März 1953 zugelassen.

Dieser Unimog wurde im Mai 2009 von Hans-Rüdiger Endres erworben und im restaurierten Zustand seit 2014 als Dauerleihgabe dem Verein Unimog-Museum e.V. Gaggenau überlassen.

Der erste von Hans-Henning Endres verkaufte Unimog in Berlin bekam die Großmelkerei Albert Gutenmorgen, Berlin-Grunewald.

An das Werk Gaggenau schrieb Hans-Henning Endres: „Guten Morgen, mein erster Kunde heißt Gutenmorgen“.

Messestand Grüne Woche am Funkturm, Berlin

Bereits Ende 1953 wurden die Leistungen von Hans-Henning Endres durch Daimler-Benz Aktiengesellschaft aus Gaggenau mit einem Dankschreiben für 60 verkaufte UNIMOG gewürdigt.

1953 pachtet Hans-Henning Endres Geschäftsräume in der Berliner Straße 37 (heute Ollenhauerstraße) in Berlin-Reinickendorf. Auf demselben Gelände betrieb Gottfried Flatow eine Kfz-Werkstatt in der auch Unimog repariert wurden.

April 1953 Einschulung von Hans-Rüdiger Endres, daneben seine Schwester Angelika.

1954 - Unimog Werbung der Unimog General-Vertretung Hans-Henning Endres

 

Anekdote „Lindwurm“ erzählt von Gerhard Hinrichs

1953 - Große Überführung per Achse von drei Unimog mit Anhängern von Gaggenau nach Berlin

1954 - Übergabe des 100. Unimog in Berlin

  • Hans-Henning Endres (links)
  • Albert Gutenmorgen (rechts)

Auszug aus der Käuferliste

Der Unimog im Berliner Stadtbild:
1954 - Materialtransport mit UNIMOG für den U-Bahnbau, Berlin Tauenzinstraße,
Im Hintergrund die zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis Kirche

1955 - Messestand Grüne Woche Berlin,
Hans-Henning Endres firmiert jetzt als Kommanditgesellschaft

1956 - Unimog U 401 vor Meierei-Zentrale Berlin Katzbachstraße.
Die Doppelbereifung mit verbreiterten Kotflügeln waren Sonderausstattung.

1956 - Unimog U 401 mit zwei Anhänger der Spedition Bergemann, Berlin Heidestraße.

Eine Besonderheit des Marktes in West-Berlin war die Steuerfreiheit für Anhänger. Die Berliner Firmen machten sich diese Regelung positiv zunutze, indem sie Zugmaschinen vielfach mit zwei Anhängern einsetzten.

Das waren für die städtische Logistik von Speditionen, Kohlenhändlern, Gerüstbauer, Schausteller, Brauereien, und Schwertransport Firmen unschätzbare Vorteile. Auch konnte der kompakte und wendige Unimog mit Pritsche zum Transport in engen Berliner Hinterhöfen genutzt werden.

1956 - Unimog U 401 mit Halbverdeck der Firma Max Telschow & Co. Kohlenhandel.
Die Klappwinker waren Sonderausstattung.

1957 - 300. verkaufte Unimog in West-Berlin ging wieder an Albert Gutenmorgen
(siehe auch Artikel aus Unimog Ratgeber Heft Nr. 10, Seite 2).

Auszug aus der Käuferliste

1957 "Grüne Woche" Eine landwirtschaftliche Ausstellung, die 428.000 Besucher aus Ost- und Westdeutschland angezogen hat.
Die Stadt Berlin-West soll damals 214 reine landwirtschaftliche Betriebe mit einer Nutzfläche von 4.204 Hektar gehabt haben.   

Auf dem Messestand der Daimler-Benz Aktiengesellschaft ein UNIMOG mit aufgebauten Klaus-Lader, an dem ein Polygreifer als Wechselgerät angebaut ist.

Ab 1.Mai 1957 übernahm Hans-Henning Endres den Kfz-Werkstattbetrieb von Gottfried Flatow mit allen dort beschäftigten Mitarbeitern. Von da an hatte Hans-Henning Endres einen Handel- und Handwerksbetrieb, der für künftige Erweiterungen personell gut aufgestellt war.

1957 - Unimog Reparatur in der Werkstatt Berliner Straße 37

1957 - Unimog S 404 mit Sonderkarosserie der Berliner Polizei in der Einfahrt zum Betriebsgelände. Die Berliner Bereitschaftspolizei erhielt drei Unimog S Fahrzeuge.

1958 - Einweihung des U-Bahn-Abschnitts Kurt-Schumacher-Platz bis Tegel.
Auf der Pritsche vom UNIMOG der Dirigent Otto Kermbach, Interpret von bekannten Berliner Weisen.

Dieses Ereignis wurde in einem kleinen Artikel im UNIMOG-Ratgeber Nr 13, Seite 9 festgehalten.

1961 konnte die Firma Hans-Henning Endres bereits auf 700 verkaufte UNIMOG stolz sein.

 

1962 Grüne Woche Berlin - Messestand Hans-Henning Endres,
Unimog 32 PS mit festem Fahrerhaus und KLAUS-Aufbaulader und Arbeitsbühne.

3. Vertragspartner der Hans-Henning Endres KG

Waren es zunächst diverse Kleingeräte rund um die Landwirtschaft, so wurde die Verkaufspalette für den städtischen Bedarf ständig erweitert. Mit der Zeit wurden neben dem UNIMOG Vertrieb namhafte deutsche Hersteller durch Endres in Berlin vertreten.

Die Auflistung der Vertragspartner liest sich beinahe wie der Katalog zu einer Messe:

Im Segment Landwirtschaft

Im Bereich der Geräteträgerfahrzeuge

Im Bereich der Kleinlastwagen

Im Breich der Flurfördertechnik

Im Bereich LKW-Anhänger und Tieflader

Gerätepartner für UNIMOG und MB-Trac

Für den Winterdienst wurden über die Jahre neben dem UNIMOG verschiedene andere Fahrzeugsysteme angeboten:

  • Tremo Typ Berlin (1975)
  • Daihatsu Wildcat Allrad (1982)
  • Hansa APZ 1003 (2007)

4. Die Entwicklung der Firma Hans-Henning Endres

Am 13 August 1961 begannen Grenzpolizisten, die Berliner Mauer zu bauen.

Ein großer Schock für die gesamte Stadt. Es sah schlecht aus: für Berlin, seine Bürger und seine Wirtschaft. Viele bedeutende Unternehmen verließen daraufhin Berlin.

Hans-Henning Endres verhielt sich antizyklisch, indem er für die Vertretungen von namhaften Unternehmen mit noch größerem Ehrgeiz und Engagement die Absatzmöglichkeiten steigerte.

1963 wurde mit viel Optimismus begonnen, ein 3.800 m² großes Ruinengelände in der Kaiserin- Augusta-Allee 4 in Berlin-Moabit zu bebauen.
Die Grundsteinlegung wurde am 10. April 1963 und das Richtfest am 11.Oktober 1963 gefeiert. Zum Jahreswechsel fand der Umzug mit Hilfe der ganzen Belegschaft statt.

Hans-Henning Endres während der Einweihungsfeier:

„Wir wollten einen Bau schaffen, der durch seine voraus­schauende Planung den Anforderungen der nächsten 20 Jahre entspricht und mit dem wir der nachfolgenden Generation etwas Beständiges hinterlassen.“

Feierliche Einweihung des neuen Firmengebäudes mit Werkstatt- und Bürobereich.

1964 - Modernes Bürogebäude am neuem Standort in der Kaiserin-Augusta-Allee 4

1964 - Blick in die große und hohe Werkstatthalle

Das Firmenschild aus Spritzguss wurde an jedes Fahrzeug bzw. Gerät montiert.
Das stilisierte E hat sich Hans-Henning Endres schützen lassen.
Die Pfeile stehen symbolisch für Zug-,Hub- und Transport-Fahrzeuge.

1967 wurde eine zweite Firma gegründet. Die Glück + Endres GmbH & Co. KG entwickelte sich rasant durch den Vertrieb und Montage von Ladekranen auf LKWs (Fabrikat ATLAS).

In der Kaiserin-Augusta-Allee reichten die räumlichen Kapazitäten bei weitem nicht mehr aus, sodass die Firma Glück + Endres eigene Geschäftsräume mit einer großen Montagehalle in der Lengeder Straße in Berlin Reinickendorf bezog.

Firmengelände der Glück und Endres KG, Lengeder 40, Berlin 51,

1974 zieht die Glück & Endres KG auf diese Grundstück.

5. Generationswechsel bei der Firma Hans-Henning Endres

1971 wurden die Geschwister Hans-Rüdiger Endres und Angelika Meyer-Grant geb. Endres zu Geschäftsführern der Hans-Henning Endres GmbH & Co. KG ernannt.

Hans-Rüdiger Endres und Angelika Meyer-Grant (beim Tag der offenen Tür 1988).

Die siebziger Jahre waren durch Ölkrisen geprägt, die in den Industrieländern schwere Rezessionen auslösten. Auch die Berliner Wirtschaft blieb davon nicht unberührt.

1974 verschlechterte sich zusätzlich die wirtschaftliche Situation der Firma Hans-Henning Endres durch die Einstellung der Produktion der wichtigsten Umsatzträger. Dies waren:

  • Unimog U 411
  • Linde-Hydrocar
  • Steyr-Daimler-Puch Haflinger

1979 zog sich Margarethe Endres und 1981 Hans-Henning Endres aus dem aktiven Geschäft zurück.

1987 erfolgte eine erste Vertragserweiterung mit der damaligen Daimler AG für den Transporter Service in Berlin.

Neue Außenwerbung mit Mercedes-Benz Stern und Hinweis auf LKW und Unimog

1988 wurde die UNIMOG-Generalvertretung Hans-Henning Endres durch die Daimler AG für hervorragende Serviceleistungen ausgezeichnet.

Bis zum Fall der Mauer 1989 wurden über 2.000 UNIMOG und MB-trac verkauft.  

6. Firmen Entwicklung nach der Wiedervereinigung

Erst nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 war eine Expansion in das Berliner Umland möglich. Die Unternehmensleitung der Firma Hans-Hennig Endes wollte sich an den völlig neuen geschäftlichen Perspektiven aktiv beteiligen. Die Geschäftsführung wagte ein hohes unternehmerisches Risiko.

Bewertungsschreiben für Vertragserweiterung

 Zunächst wurde die UNIMOG-Generalvertretung auf Gesamt-Berlin und die angrenzenden Landkreise erweitert.

Es wurden in Brandenburg Unimog-Service-Stationen gegründet.

Gleichzeitig wurde mit der damaligen Mercedes-Benz AG über die Vertrags­partnerschaft für das Gesamtprogramm (Pkw, Transporter und Lkw) verhandelt.

Im März 1992 erfolgte die Gründung der Endres GmbH & Co. KG in Oranienburg mit einem Betrieb an der Friedrichstaler Chaussee.

Im Oktober 1992 wird zusätzlich die Endres Kraftfahrzeuge GmbH & Co. KG mit einem Betrieb an der Genshagener Straße in Ludwigsfelde gegründet.

Die Endres-Unternehmensgruppe nimmt an beiden Standorten mit großem Engagement und hohen finanziellen Investitionen an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung im Land Brandenburg teil.

Hier wird jetzt das Gesamtprogramm der Mercedes-Benz AG südlich wie nördlich von Berlin durch die Betriebe in Ludwigsfelde und Oranienburg angeboten und ebenso servicemäßig betreut.

Organigramm der Endres Unternehmensgruppe

Firmen Broschüre für die Standorte Berlin, Ludwigsfelde und Oranienburg

Die Karte zeigt die drei Standorte Berlin, Ludwigsfelde und Oranienburg

1995 feiert die Firma Hans-Henning Endres in Berlin ihr 50. Firmen-Jubiläum.

Man durfte mit Befriedigung feststellen, dass der Beitrag für ein Zusammenwachen der Bundeshauptstadt Berlin und dem Land Brandenburg mehr und mehr sichtbar wurde.

Broschüre zum 50. Firmenjubiläum

Im Jahr 2002 erwarb Endres die Multicar Vertretung für Berlin und Brandenburg.

Dazu wurde die Endres-Hesta GmbH gegründet und wurde zum Kompetenzzentrum für Multicar Fahrzeuge aus Waltershausen in Thüringen.

Im Jahr 2005 beging die Firma Hans-Henning Endres ihr 60. Firmenjubiläum.

Zu diesem Jubiläum wurde eine neue Firmenbroschüre aufgelegt.

2011 erhielt die Unimog Generalvertretung Hans-Henning Endres von der Daimler AG eine Danksagung für 60 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

Die Begeisterung von Hans-Rüdiger Endres für das Universal-Motorgerät (UNIMOG) äußert sich seit vielen Jahren nicht nur in seinem unternehmerischen Engagement.

Neben dem jahrzehntelangen Sammeln von Modellen des UNIMOG sowie MB-trac ist seit längerem auch die Leidenschaft zum Bewahren alter Fahrzeuge dieser Produkte im Maßstab 1:1 virulent.

Hier sind es Fahrzeuge, die über die Zeit von 1952 bis 1988 exemplarisch die Bedeutung von UNIMOG und MB-trac für Berlin wiedergeben. Diese Fahrzeuge werden in der Themen-Kachel "Unimog Schätze aus Berlin" vorgestellt.

7. Übergabe der Endres Unternehmen an die Nachfolger

Die Geschichte der Firma Endres soll auch kurz zu Ende berichtet werden:

2011 wurde die Firma Endres-Bruhns unter HRB 136738 B eingetragen; der Ausstieg von Hans-Rüdiger Endres erfolgte zum 30.September 2016.

 Die Hans-Henning Endres GmbH & Co KG. hat den unter HRA 964 B eingetragenen Betrieb zum 30.April 2015 beendet.

Die Gebäude an der Kaiserin-Augusta-Allee wurden ausgeräumt und abgerissen.

Heute erstrahlt auf dem ehemaligen Firmengelände ein neues Wohngebäude für Studenten, das durch die nahe Technische Universität an Attraktivität gewinnt.

8. Danksagung

Mein Dank gilt all denen, die mir bei Zusammenstellung dieser Mediathek geholfen haben.

Besonders dankbar bin ich Herrn Björn Berghausen und Frau Estler-Ziegler vom Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V. (BBWA), die das Unternehmen Endres in das Archiv aufgenommen haben und die vorhandenen Firmendokumente gesichtet, qualifiziert und in einem sogenannten Findbuch aufgeführt haben.

Ein großer UNIMOG-Fan und Modellsammler ist Hans Brammer. Er hat einen immensen Anteil an dem Aufbau der Endres-Mediathek. In den letzten Jahren hat er ein gut strukturiertes Fotoarchiv aufgebaut, das seinesgleichen sucht.

Patrick Reimann ist für die Endres Unternehmensgruppe tätig und hat die Software für die selbst entwickelt und in einen professionellen Internetauftritt umgesetzt.

Last but not least habe ich Hans-Jürgen Schöpfer viel zu verdanken. Die Motivation dazu hatte er durch seine große Begeisterung für den UNIMOG und MB-trac und seine langjährige Aufbauarbeit in den Archiven des UNIMOG-Museums und des UNIMOG Club Gaggenau e.V. sowie durch die Tätigkeit im Vorstand des UCG.

Ich danke ihm besonders herzlich dafür, dass er das erste Layout zur Geschichte der Firma Hans-Henning Endres gestaltet und die UNIMOG-Schätzchen aus Berlin dokumentiert hat. Seine Arbeit ist besonders anzuerkennen.

Meine langjährigen Mitarbeiter namentlich Harald Benthin und Bernd Hänsel haben den UNIMOG in Berlin und Brandenburg in viele Branchen verkauft. Sie haben von einigen Kunden interessante Anwendungslösungen vom UNIMOG ausgewählt und dokumentiert, wofür ich Ihnen sehr dankbar bin. 

Nicht alle können namentlich genannt werden. Aber jedem, auch wenn sein Name hier nicht erscheint, bin ich für seine Anregungen und Beiträge sehr dankbar.